| Wodurch unterscheidet sich "Gallusland" von anderen Gallus-Büchern? |
| - | Das Buch zeigt einen "lebendigen" Gallus im Alltag. Der Leser lernt Gallus in seinen vielfältigen, auch sinnlichen Dimensionen kennen. Zum Beispiel: sein keltischer Hintergrund, sein Eigensinn, sein Umgang mit dem weiblichen Geschlecht, seine rigorose Askese, seine übersinnlichen Fähigkeiten, seine Liebe zur Natur und den Tieren, seine Wanderlust, wie auch sein Bedürfnis nach Ruhe und Abgeschiedenheit, die Freude am Gesang. |
| - | Es illustriert mit Bildmaterial die verschiedenen Stationen aus dem Leben dieses Gottesmannes, der vor 1400 Jahren durch unsere Lande zog (bei den Fotografien habe ich darauf geachtet, dass ein Teil der Bilder die Landschaft so ursprünglich wie möglich zeigt, so, wie schon Gallus' Augen sie gesehen haben könnten). |
| - | Im Kapitel "Die irischen Wandermönche - Erben der Druiden?" werden die zahlreichen Gemeinsamkeiten zwischen Druidentum und irischem Mönchstum beleuchtet. |
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Das Kapitel "... und die Musik jener Zeit?" ist der Versuch, das Musikempfinden der Mönche aus dem Dunkel der Zeit zu holen und so dem Gallus-Thema eine weitere Dimension hinzuzufügen. Dank der Entdeckung alter Antiphonare, deren Gesänge teils bis ins 6./7. Jahrhundert zurückreichen, haben sensible Künstler die Musik der frühkeltischen Kirche für uns wieder hörbar gemacht. Die jeweiligen "Gallus-Orte", wie sie sich heute präsentieren, werden am Schluss der entsprechenden Kapitel in einem Kurzporträt vorgestellt (wobei die Auswahl der besprochenen Themen oder Sehenswürdigkeiten persönlich ist und sich nicht unbedingt mit dem deckt, was im Fremdenführer steht). Obwohl das Buch den historischen Gallus vorstellt, wird durch die vorstehend erwähnten Themen auch der Bezug zur Gegenwart hergestellt: wir lernen einen menschlichen Gallus kennen, der auch uns Heutigen etwas zu sagen hat. Und er sagt uns: Nimm dir regelmässig eine Auszeit vom Alltag. Geh in die Stille und höre auf dein Herz. Habe den Mut, deinen eigenen Weg zu gehen! |
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| Leser- und Pressestimmen |
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Ein schönes Buch! Man spürt die Seele hinter den Fakten und Geschichten. J.C. Du schreibst mit einer dir eigenen Sichtweise und Sprache, die es mir als Laie ermöglicht, in jene Epoche um 600 n.Chr. zu schauen - als in dieser Gegend noch Wildnis herrschte. Das hat mir den historischen Gallus näher gebracht und auch die Ursprünge unserer Religiosität hier. M.M. Ein schönes und interessantes Buch! Es geht viel tiefer, als ich auf den ersten Blick gedacht hatte. A.R. Der heilige Gallus wird sicher voller Dankbarkeit auf die Früchte seines Wirkens hinüber schauen und sich freuen, dass du seinem Ursprung, seinem Wesen, seiner Spiritualität so nahe gekommen bist. F.C. Der Autor schafft es sehr gut, die Zeit, in der Gallus lebte, lebendig zu machen. Bestimmt hat das damit zu tun, dass er nicht aus dogmatischer Sicht schreibt, sei sie katholisch oder akademisch historisch. Er traut auch Quellen wie Sagen und Ortsnamen. Die Musik, die er anführt, ist ein ganz spannender Zugang. W.St. Ein besonderes Buch, eigen-willig im besten Sinn des Wortes. Christian Schmid ergänzt die treu nach der ältesten Quelle erzählte Lebensgeschichte mit persönlichen Gedanken. Er nimmt das Gespräch mit dem Heiligen auf; seine sympathischen Seiten beeindrucken, die sperrigen irritieren ihn. Der Autor begegnet einer Lebensgeschichte, die ihn nicht kalt lässt; einer geschichtlichen Gestalt, die ihm zum Vor- und Spiegelbild wird. Josef Osterwalder im Tagblatt |